¿Qué es Fußball – ABC?

Fußball ABC es una rareza! Un método de idiomas único en el mundo: Es el primer curso de autoaprendizaje de alemán que gira entorno al fútbol y el llegar a Alemania y enamorarse de una alemana. Rubia, por supuesto y tambien muy futbolera.

Todo esto hace el fútbol. Por algo es el deporte rey, ¿o no?

196 paginas, en color, 15 unidades con explicaciones faciles y al final de cada unidad ejercicios. 

Este libro sirve tanto para empezar desde zero a estudiar alemán como para profundizar tu alemán con vocabulario de fútbol.

Para que te hagas una idea: Abajo a la izquierda ves otra vez la portada y a la derecha puedes echar un vistazo al diseño en el libro mismo. Pero no demasiado para que te quede algo de sorpresa!!!!

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on the fallacies about men and women in porn

Someone one the internet wrote:

Behind my stare is a pornography and media machine that communicates in nearly every single message that women are endlessly inadequate, weak objects and that men are dominant, in control, and powerful.

And I have to answer: 

Yes and no!

Whenever I switch on the telly to watch my favourite programs I see stupid men and intelligent and educated women in control. It does not matter if I watch the Simpson´s or if I watch House of Cards. Women are the reasonable ones and men are the stupid ones. They are controlled by their wives. Women are dominant on the TV screen. Or can you name any program where women are the idiots and the men reasonable nice guys?

Sure, if you watch trash-TV, sou see dumb girls objectified by their objectified dumb nuts riding together his pimped cars. Or you see a rich guy who buys himself a beautiful young woman, who says yes because this old bloke has tons of money. Do I lie, Melania? So. Look in the eyes of the truth. Men are objects in this world, too.

Anyways,  I think we can agree here. Media with its stereotypes is a pile of poo…

Coming to porn, well…this is so flat what you write. So one-sided that it hurts. Have you ever scrolled through a porn website? No? I admit I have done it! Of course just to cross-check my theories!

So I´ll explain it to you! Porn-Industry does not say that women are weak and endlessly inadequate! Porn industry says: Woman are desirable and available.And It does not matter if she is caucasian, asian, latin, afro-amercian or an eskimo. It does not even matter if she hass mall boobs or big boobs. You can choose between too thin and too fat. Or normal. It may sound cinically, but in these terms porn is absolutely anti-racist.

And looking into porn itself: The whole woman counts. Nothing of the man is important but his dick. The man is reduced to his dick. Meanwhile the viewer (wanker) is actually filled up with the idea he will have sex with a woman far from his status, because this girl is too beautiful for him he thinks. And he may think his penis is not big enough. And OH! He is not as muscular as this sunburned cowboy.

So, well. You are right! Women in porn are objectified! Objectified as goddesses! I want to make it clear to you: The women are goddesses to their wanking slaves.

You know what porn actually is? It is a religious mass to the women by their fellow wankers, these sad characters who sit like a pubertary Kevin home alone where no burglar would enter! Men are enslaved to sexual phantasies which are absolutely unreal.

And this has real-world effects!

And you know what is really bad? That you don´t know if „the actress“ has done that willingly, whether the coercion of her pimp or her poverty* has made her taking part in the porn. Once again: The ones who suffer are women and men.  Very differently.

 

*and if you happen to think that this US-porn is ok, check the poverty rate there…

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Das Trumpmonster, der Heilige Obama und ein Blocker namens Fefe

Ich dachte ich müsste nicht extra erwähnen, dass ich (aus der Ferne) Trump für einen Unsympathen halte und wenn ich das Glück hätte, zu wählen, ich wohl lieber mit Obama (so wie ich ihn aus den Medien kenne), ein Bier trinken würde. Wenn mich denn einer von den beiden einladen würde…

Hätte ich es mal gesagt, dann wäre ich wahrscheinlich nicht auf Fefes Blacklist! Unverständlich? Dann von Anfang an:

Neulich klickte ich mich mal wieder durchs Internet, landete bei meinem Lieblingsblogger Fefe und sah, dass er Naomi Klein zitierte. Wenn etwas von Naomi Klein kommt, dann lese ich das sofort! Die paar Zeilen waren deutlich und ich dachte dann: Tja, da haben dann also die USA schon damals bei der Erarbeitung des Klimaabkommens also alles so gestaltet, dass sie auch wieder einfach so aus dem Klimaabkommen aussteigen konnten.

Ich kehrte nun wieder zu meiner Arbeit zurück und einen Tag später sah ich, dass er erst einen, dann zwei und dann einen dritten Link zu Trumps aktuellem Klimaabkommensaustritt postete und dann auch noch die Rede Macrons auf Englisch präsentierte. Ich sah die Rede Macrons.

Hier stockte ich. Ich ging auf die Webseite von Fefe zurück. Ich scrollte runter. Ich las den Naomi Klein-Eintrag noch einmal. Ich ging auf den Link und las den Artikel und bei der Hälfte fiel mir auf, dass ich bisher den Namen Obama überhaupt nicht gelesen hatte. „Wait, what???“ würde Fefe da schreiben. Also suchte ich Obama in der Suchfunktion. Resultat: 0.

Warum sollte ich überhaupt Obama suchen? Ganz einfach: Die Obamaadministration ging in das Klimaabkommen und die Trumpadministration geht wieder raus. Die Obamaadministration verhandelt all das, was  die  Trumpadministration später nutzt. Wie sagte Naomi Klein?

„The fact that it is an “agreement” or an “accord” and not a treaty — the very thing that makes it possible for Trump to stage his action-movie slow-mo walk away, world in flames behind him — was lobbied for and won by the United States.“

Und genau die letzten beiden Worte ließen mich seltsam fühlen. Klein wiederholt nämlich im Stakkato: was lobbied for and won by the United States. Irgendein nicht näher genannter Aktant, außer den Vereinigten Staaten, haben dieses Abkommen so beeinflusst, dass der neue Präsident einfach so rausgehen konnte. Warum aber wird ein Präsident beim Namen genannt, der andere aber nicht?

Und dann dachte ich daran, dass Fefe sich letztens auch über Obama beim Evangelischen Kirchentag geäußert hatte und, dass er im selben Zeitraum den Dokumentarfilm National Bird über die Drohnenmorde und negativen Konsequenzen für Whisteblower unter der US-Regierung empfohlen hatte. Irgendwas machte mich dann noch stutziger. Denn eigentlich hatte ich Fefe als den Blogger kennengelernt, der am ehesten über Drohnen, Wahlfälschungen, Meinungsbeeinflussung und ähnliches in den USA schreibt. Völlig unabhängig davon, ob das unter Obama passiert oder unter anderen Präsidenten. Aber plötzlich sehe ich, dass Trump immer die Meldung bestimmt, wo Obama vorher aber nicht erwähnt wird.  Unter Obama waren Drohnenmorde, das Dauerbombardement des Jemens und die Ausweisung von Einwanderern aus den USA kein Thema. Seit Trumps Antritt sie es.

Warum kommt es plötzlich zum Benennen eines bestimmten Übeltäters, während vorher der Mann in derselben Rolle eher nicht erwähnt wird? Das motivierte mich dann zu einer Nachricht an Fefe.

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob er diesen meinen Eindruck teilt, dass, um es mal extrem zu formulieren, bei allem Schlechten unter Obama der Präsidenten namentlich nicht erwähnt wird und Trump bei egal was benannt wird.

Wenn es bis jetzt noch nicht klar geworden ist: Das Muster, welches ich da gesehen habe ist: TRUMP tritt aus dem Klimaabkommen  aus. Nicht die USA. Die USA haben es nur verhandelt. Unterschrieben hätte dann OBAMA, wird aber nicht erwähnt. Der Unterschied: TRUMP erscheint als Alleinherrscher, während OBAMA nur ein ganz normales demokratisches Staatsoberhaupt zu sein scheint, das das Opfer einer bestimmten amerikanischen Lobby ist. Die Wahrnehmung Obamas als Präsident mit gutem Willen ist mir persönlich sogar viel sympathischer und ich möchte sie auch glauben. Nur wird Obama so zur gefügig  gemachten Puppe amerikanischer Lobby und Trump zum ABSOLUT selbständigen Akteur. Dabei haben sie beide die gleiche Lobby und die gleichen Strukturen hinter, über unter und vor sich und sie wussten das, als sie ins Amt gekommen sind.  Und ich sehe eben auch, dass die Politik sich nicht gravierend ändert und auch ein Trump ein Oberstes Gericht hat und ein Parlament, dass sich ihm widersetzen kann. Die populistischen Anti-sieben-irrational-ausgewählte-Moslemstaaten Einreisebestimmungen sind heute ebenso nichtig, wie die Russland-Sanktionen immer noch voll da. Eigentlich hat sich nichts geändert, aber in den Medien ist der Teufel los.

(Noch einmal als verdeutlichendes Beispiel, in dem mir diese Struktur aufgefallen ist: Trump wollte die die Wall zu Mexiko von Clinton, Bush und Obama gebauten 700 Meilen auf symbolische 1000 Meilen erweitern. Die 700 real existierenden Kilometer wurden in den Medien praktisch nicht erwähnt. Warum hat niemand Clinton, Bush und Obama dafür attackiert, dass sie die 700 km nicht abgerissen haben?)

Was habe ich also getan, um von Fefe blockiert zu werden?

Prägnant polemisch sprach ich in der Mail an Fefe vom Heiligen Obama und dem Trumpmonster. Der eine habe das Abkommen ausgehandelt, der andere trete eben aus. Gleichzeitg wollte ich nicht, dass Fefe sich auf „Medienkompetenzübung“ rausreden kann, sondern Farbe bekennt: Also schrieb ich darunter: Medienkompetenzübung?-*Gähn*-Bias.

Aber ich hatte eben nicht erwähnt, dass ich Trump unsympathisch finde. Die Reaktion von Fefe hatte es in sich. Ich weiß, dass meine Ausgangsmail leicht falsch verstanden werden konnte. Trotzdem muss ich meiner Überraschung Ausdruck verleihen, dass ein (von mir gern gelesener/gehörter) Polemiker wie Fefe so auf eine Zuspitzung meinerseits reagiert. Ich würde mir wünschen, dass Fefe das hier liest und mir inhaltlich antwortet. Denn angesichts dessen, dass er den Klimazweiflern später ins Stammbuch schrieb, dass Trump seinen Golfplatz mit einem Schutzwall gegen steigendes Wasser ausstatten lässt, gehe ich davon aus, dass er mich für einen Trumpfreund gehalten hat.

Seine Mail war ähnlich zugespitzt wie die meinige, aber es hatte was von „Machdochrüberwennsdirhiernichtpasst“. Ich werde das Ganze jetzt nicht näher ausführen, auch wenn die ganze emotionale Dimension der Antwort erst in der schließenden Allegorie Fefes zum Ausdruck kam. Aus Privatsphäregründen jedoch veröffentliche ich hier wie gesagt nix. Meine Antwort auf seine emotionale Email sollte eine brave und in der Sache weniger polemische als die Ursprüngliche sein und in etwa diesen Text hier beinhalten, den man hier lesen kann. Aber ich war auf der schwarzen Liste gelandet. Meine Mail wurde blockiert. Schade.

 

PS: Meine Verschwörungstheorie ist ja eigentlich die: Die US-amerikanische Politik hatte NIE die Absicht, das Klimaabkommen durchzuführen. Man hat Obama einen PR-Erfolg feiern lassen in der Gewissheit, dass man das nicht verpflichtende Abkommen nicht einhalten würde. Vermutlich hätte es auch Clinton nicht eingehalten. Die Zusammenhänge erklärt Naomi Klein selbst in ihrem neuesten Buch  „Die Entscheidung:  Kapitalismus vs. Klima.

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…und dann kamen Höcke nach Dresden und Trump nach Washington

Seit einer Woche bin ich verloren. Nichts stimmt mehr. Ich habe das Gefühl, ich habe eine Grenze überschritten oder eine Weiterentwicklung verpasst.

Ich verstehe nicht mehr, was ich lese. Ich verstehe nicht mehr, was die Leute sagen. Ich verstehe nichts mehr. Noch vor wenigen Monaten hatte ich das Gefühl, dass ich in der weiten Welt des Internets an bestimmten Orten mit meiner Meinung zu Hause war.

Dann kamen Höcke und Inauguration. Seitdem bin ich irgendwie soweit, dass ich das Internet abschalten möchte, um mich in die Berge zurückzuziehen. Himalaya, Kilimandscharo, Patagonien. Hauptsache weit weg.

Was ist passiert?

Ich habe mir die Reden von Höcke und Trump angehört.

Theoretisch habe ich alles richtig gemacht: Ich  bin selbst an die Quelle gegangen und habe mir ein eigenes Bild verschafft. Das Bild der Reden ist übereinstimmend: Es ist eine Darstellung der jeweiligen Wirklichkeit, wie man sie nicht nur im Internet oft dargestellt finden kann: Korrupte Politiker, die fern von den Bedürfnissen der breiten Bevölkerung auf ihren eigenen Vorteil und auf ihr politisches Überleben fixiert sind. Zerstörte Infrastruktur, die durch die Politik der letzten Jahrzehnte verfallen ist. Verlustig gegangene Arbeitsplätze, die man wieder neu entstehen lassen muss.

98-99% der Reden sind in ihren Analysen nicht angreifbar. Der nationalistische  Unterton ist jeweils der Teil der Rede, der mich Abstand nehmen lässt. Das ist nicht mein Ton. Darauf möchte ich später noch mal zu sprechen kommen.

Zuerst möchte ich fragen, was mit den inhaltlichen Kritikpunkten ist?

Warum also kann ich diese Kritikpunkte nachvollziehen und lese davon in den Medien nichts? Warum lese ich nicht auf den Titelseiten, dass Trump die katastrophale Infrastruktur und viele andere Themen in seiner Inauguration Speech angesprochen hat, deren Problematik sogar schon im sogenannten Mainstream angesprochen worden ist? Warum spricht man von einer Zukunft, die noch gar nicht da ist und spekuliert einfach wild? Warum tut man so, als ob Trumps Administration die alternative Wahrheit erfunden hätte? Wenn doch Tilo Jung wöchentlich alternative Wahrheiten von der Bühne der Bundespressekonferenz ins Netz bringt. Wenn die alternative Wahrheit einfach nur ein anderes Wort für Propaganda ist? Natürlich ist es eine neue Stufe von Unverfrorenheit. Aber was für einen Unterschied macht es noch? Das Ergebnis ist doch das Gleiche. Man  kann nur noch spekulieren.

Nach diesen Spekulationen kommen die küchenpsychologischen Analysen über den Geisteszustand Trumps. Bewundernswert. Gab es diese Analysen auch bezüglich Obamas Geisteszustand? Vermutlich geschehen diese psychologischen Analysen, weil man ja diesen Hitlervergleich zieht. Ich finde ich auch das interessant. Man vergisst oft, dass Hitler kein Einzelkämpfer gewesen war. Sondern ein Mann hinter dem gewichtige  Interessen standen. Und damit meine ich nicht die Illuminaten, sondern Großindustrielle und Banker aus dem In- und Ausland. Genauso stehen ähnlich mächtige Leute hinter Trump. Wie auch hinter Obama. Alle sind sie aus dem System hervorgegangen.

Warum lese ich etwas von Aggressivität? Meint man damit die Begriffe „Tat-Elite“ und „give the power back to the people“? Der Begriff „Tat-Elite“ kommt in der Höcke Rede nicht vor, wenn man danach im Transkript sucht. Besteht irgendein Zweifel, dass die Entscheidungen nicht für den kleinen Mann getroffen werden? Wem scheint es angesichts sich immer verschlechternder Zustände nicht korrekt, dass sich deutlich was ändern muss? Und wie anders als durch Tat soll es geschehen? Und wer keine Tat will, der muss dafür sorgen, dass sich wenigstens IRGENDetwas ändert. Möglichst zum Guten. Man kann nicht erwarten, dass man von der Schließung von Guantanamo spricht, es dann nicht tut und die Leute keine Konsequenzen daraus ziehen. Trump hat nicht dafür gesorgt, dass ich Obama nicht mehr toll finde. Drohnen, Snowden etc.

Was mich aber am meisten beschäftigt ist die Frage, warum wir Gebildeteren nichts lernen. Die Dämonisierung der Höckes und Trumps ändert nichts an den Gründen, warum sie gewählt werden. Denn die Inhalte ihrer Reden sind vermutlich sehr vielen zugänglich. Die Leute wählen Trump und Höcke nicht, weil sie Rassisten wären. Sie wählen sie, weil sie ihre eigene Wahrnehmung in den Worten dieser Politiker widergespiegelt sehen. Wenn wir jetzt diese Politiker kritisieren… dann kritisieren wir in den Augen dieser Leute das Aussprechen dieser Wahrnehmungen. Diese sind doch nur das Resultat der zur Verfügung gestellten Alternativlosigkeit der herrschenden Klasse. Und wenn wir Trump dafür kritisieren, dass er lieber keine Homoehe will, dann sprechen wir nun einmal ein Minderheitenthema an. Aber wir erwähnen nicht den Straßenbau, der einfach viel mehr Leute direkt betrifft, weil sie morgen durch eine Brücke durchbrechen könnten. Auch Schwule, Lesben und Geschlechtlich nicht Definierte. Auch Ich verstehe an dieser Stelle nicht, wie die Leute übersehen können, dass es die Mehrheit der Amerikaner eben nicht interessiert, dass da in Washington am Fernseher für Frauenrechte demonstriert wird. Denn im selben Moment steht da eine alleinerziehende schwarze Frau hinter dem Tresen und verdient zuwenig Geld, um sich Betreuung für ihre Kinder und eine gute zukunftssichernde Erziehung für sie leisten zu können.

Ich denke, dass man sich doch eigentlich diesen Widersprüchen stellen müsste, um bei den Leuten dafür zu sorgen, dass sie diese Probleme nicht mehr haben. Lösungen finden. Und nicht diejenigen, die die Probleme ansprechen, dafür zu kritisieren, dass sie ein ganz anderes Thema unserer Meinung nach falsch angehen.

Und hier komme ich zum Nationalistischen. Ich denke, dass es auf den ersten Blick realistischer ist, soziale und wirtschaftliche Probleme auf nationaler als auf internationaler Ebene zu lösen. Vor allem, wenn eben diese globalisierte Wirklichkeit die Leute dorthin gebracht hat, wo sie für Höckes und Trump stimmen. Wer also die national(istisch)e Lösung kritisiert, der muss den Wählern einen glaubwürdigeren Vorschlag bringen. Und solange Leute wie Bernie Sanders oder Andrej Holm mit ihren Ansätzen für eine gerechtere Welt von Ämtern (und Arbeit) ferngehalten werden und die herrschende Klasse nicht fähig ist, solche Leute und ihre Vorschläge in die Politik einer globalisierten Welt zu integrieren, muss sie sich für die Folgen dieser Unfähigkeit kritisieren lassen.

Sie selbst muss dafür sorgen, dass die Folgen nicht mehr der Anlass dazu sein können, eine inhumane Wahlentscheidung zu treffen.

Erkennen noch andere diesen Widerspruch? Immerhin wählen dieselben Leute, die Trump kritisieren, auch Seehofer, Merkel, Gabriel und Kretzschmann. Ich wünsche mir, dass mehr über die Sanders und Holms gesprochen wird und ich wünsche mir, dass mehr Alternativen und gegenwartsnahe Utopien besprochen werden. Damit wir keine alternativen Wahrheiten mehr brauchen, sondern wahre Alternativen haben.

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Montags in Dresden

Wir lesen soviel darüber, dass da Menschen montags in Dresden auf der Straße rumlaufen, um ihren Ängsten Ausdruck zu verschaffen.

Die einen haben Angst vor X, und die anderen haben Angst vor denen, die da Angst haben. Ich sehe mir das an und frage mich: Warum?

Und dann denke ich. Eigentlich klar, denn die ersten denken an den 11.9.2001 und die anderen denken an den 9.11.1938. Deswegen gehen beide auf die Straße.

Aber woher kommt das? Warum macht sich ein Mensch Gedanken darüber, was in New York vor 13 Jahren passierte? Nun, ich glaube, dass sich die Menschen gar nicht so viel Gedanken drüber machen würden, wenn nicht dauernd drüber geredet würde.
Ich kann im Fernsehen und in der Zeitung ständig davon lesen, dass es in der Welt viele Gefahren gibt. Manche sind spannend und unterhaltsam, wie z.B. giftige Spinnen in Australien. Andere Dinge sind weniger spannend. So was wie Bombenanschläge im Irak. Warum ist das eine ein schauerlicher Spass und das andere nicht? Beides ist tödlich.

Aber in der Zeitung steht: Es kommt zu uns. Wer? Was?
Die Spinnen bleiben in Australien.
Aber die Islamisten kommen nach Europa.
Das steht in allen Zeitungen.
Sieht man sich die Liste auf Wikipedia an, dann sieht man: Es passiert in Deutschland nichts. Was auch immer ensteht, kann alles durch die deutschen Polizeibehörden abgewehrt werden. Und wenn was passiert, und ein Deutscher ist beteiligt, dann geschieht das im Ausland.

Es ist ja auch die Rede von deutschen Islamisten, die sich selbst als Bomben benutzen. Aber, zum Glück, tun sie das alle im Irak oder in Syrien. Hier in Deutschland passiert nichts. Denn die Überwachung funktioniert ja. Hier besteht keine reelle Gefahr, die nicht abgewehrt werden könnte.

Und trotzdem schreiben und sprechen alle Medien von der Gefahr der Islamisten. Dauernd.
Und irgendwann musste es auch beim Letzten angekommen sein. Das ist es jetzt auch. Und jetzt laufen die, die glauben, dass eine wirklich Gefahr für die Bevölkerung bestünde, da in Dresden herum. Und die anderen glauben, dass die anderen eine Gefahr sind, weil sie Angst haben.

Man greift das Gedankengut der Ängstlichen an. Damit überzeugt man sie noch mehr. Gruppendynamik. Aber niemand verbindet das anhaltende Sprechen von islamistischer Gefahr und diese Demonstrationen. Warum eigentlich nicht?

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Ende

die Tage fühlten sich immer länger an

der Raum veränderte sich immer mehr

die Nächte wurden kürzer

während die Sonne sich weniger zeigte

meine Ahnung war ein dumpfes Klopfen

doch du warst schon angekündigt

also drapierte ich meine Heimstatt

damit dein Empfang groß würde

ich sah das Bett

ich sah uns darin

ich erwartete deine Worte

deine Hände, deinen Blick

doch je näher jener Tag kam

während sich die Stunden durch die Nacht rollten

als in der Stadt nur noch die Lichter brannten

stand ich in diese Raum, den ich dir zu Füßen legen wollte

da spürte ich deine Abwesenheit

deinen Abschied, den du in einem Wort gesagt hattest

als ich dieses eine Wort vor mir sah

wusste ich, dass du niemals erscheinen würdest

denn so war es immer gewesen,

wenn mein Wesen sich nach einem Traum hinstreckte

und schon Wirklichkeit schien

dass er verschwand

für immer

im Schweigen der Welt

in den Gesichtern der Straßen

die ohne die Wärme der Sonne sind.

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Draußen vor der Tür

Die Menschen entrüsten sich im Sekundentakt über die Kommentare, die Nachrichten. Sie haben klare Meinungen. Kommt ein unpassender Fakt oder eine unpassende Meinung, werden sie aggressiv.

Aber worum geht es denn wirklich?Es geht um eine Katastrophe. Einige sagen „gewollte Katastrophe“, andere sagen, es sei ein Terrorakt.  Doch niemand weiss nichts genaues, abgesehen von Geheimdiensten aller Länder, die aber nichts sagen und auch keine Beweise vorlegen.

Genau das ist aber nicht das Problem.

Das Problem ist ein anderes: Die Vorstellung, Menschen in der Ukraine, zu welchen Lager sie auch gehören, hätten die Absicht, zivile Opfer zu produzieren. Wollen sie das? Ich möchte glauben, dass sie es weder in Flugzeugen, noch in Wohnhäusern wollen. Es wird aber dennoch gestorben. Hier wird dämonisiert. Wer einen anderen Menschen nicht dämonisiert, kann ihn nicht töten. Vielleicht ist die Formulierung aus Sicht der Psychologie nicht haltbar. Dennoch denke ich, dass man einem Menschen erst auszulöschen bereit ist, wenn man ihn als Bedrohung betrachtet.

Ist die richtige Frage: Wollten diejenigen, die das Flugzeug abgeschossen haben, es auch abschießen? Wollten sie 298 Zivilisten ermorden? Wenn wir ermorden sagen, dann sprechen wir von einer böswilligen Absicht. Gab es diese Absicht? Ich habe meine Zweifel. Denn weder die eine noch die andere Seite in diesem Konflikt im Zentrum Eurasiens kann die Absicht gehabt haben, 298 Unschuldige hineinzuziehen.

Warum sollten sie? Es würde doch BEIDEN Konfliktparteien äußerst schlecht zu Gesicht stehen. War es ein Unfall? War es ein „Collateral Damage“, wie man dazu in den USA sagen würde?

Ich weiß es nicht. Die Frage, die mich aber am meisten interessiert:

Müssen diese Reaktionen sein? Ich lese Dinge wie „Massenmord in der Ukraine“, „dieses Ereignis ändert alles“, „das Monster,das Putin schuf“. „Diese Indizien sprechen für die Separatisten als Täter“. „Experte nennt Aufzeichung von Telefonat der Volksmilizen gefälscht.“ „Malaysian Airlines: Ukraine zwang Flugzeug tiefer zu fliegen“

Natürlich muss aufgeklärt werden, wer das war und wie es dazu kam. Das wäre ganz einfach gemacht: Satellitenbilder zeigen und fertig ist das. Echtzeitüberwachung ist doch schon lange aus dem All möglich. Warum das nicht passiert, weiss ich nicht.

Welche Fragen müssen gestellt werden, wenn die Ursache geklärt ist?

Sind die richtigen Fragen die folgenden: Wie sieht die Strafe aus? Was für eine Strafe? Bringt das die Toten wieder ins Leben? Sind Sanktionen die richtige Lösung? Gegen wen? Wie vielen Menschen brächte das neues Leid? Sollte man den Verantwortlichen angreifen? Wie vielen Lebenden brächte diese Schlussfolgerungen den Tod?

Oder sind die richtigen Fragen nicht solche: Muss es sein, dass alle jetzt geifernd den Schuldigen auf beiden Seiten suchen? Anstatt zu trauern und zu verstehen, verstärken wir das Hassgefühl in uns, entweder auf den bösen Putin oder auf die bösen USA, samt den angenommenen Handlangern beider Lager? Wohin bringt uns das?Vor einiger Zeit habe ich gefragt: Was interessiert mich die Krim? Ich frage mich heute: Warum interessiert die Ukraine die Krim? Warum interessiert die Russen die Krim? Warum die Deutschen? Warum die Amerikaner? Wohin führt uns dieses Interesse?

„Für wen? für was?“ hat Borchert mal gefragt.

Wer hat die Antwort?

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